Leistungen

Prävention

Gesundheitscheck

Prävention ist die beste Therapie!

Viele Menschen sind einem hohen Arbeitspensum, Zeitdruck, Stress, ungesunder Ernährung und schädigenden Umwelteinflüssen ausgesetzt. Um die Gesundheit wird sich im Berufsalltag nicht selten zuletzt gekümmert. Leider erkennen viele Menschen persönliche Risiken nicht und gehen erst zum Arzt, wenn Erkrankungen bereits ausgebrochen sind. Ein wichtiger Schritt zum körperlichen und seelischen Wohlergehen ist, durch eine umfassende, regelmäßige ärztliche Untersuchung wichtige Informationen über den Gesundheitszustand zu erhalten.

Als Früherkennungs-Untersuchung bieten die gesetzlichen Krankenkassen ab 35 Jahren für Männer und Frauen alle zwei Jahre einen Gesundheits-Check an. Die Vorsorge umfasst eine körperliche Untersuchung mit Messung des Blutdrucks, eine Blutuntersuchung auf Gesamtcholesterin und Blutzucker, eine Urinuntersuchung, sowie kurze Beratung zu den Ergebnissen. Die Vorsorge liefert jedoch nur eine relativ begrenzte Information über Ihren derzeitigen Gesundheitszustand.

Wir bieten daher darüber hinaus individuelle Check-ups an und stellen Ihnen ein maßgeschneidertes Konzept für Ihre Gesundheitsvorsorge.

Darmkrebsscreening

Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebstodesursache. Jährlich erkranken circa 60.000 Menschen. Ca. 80 % aller Darmkrebserkrankungen sind aber durch eine Vorsorge- Darmspiegelung vermeidbar!
Für Männer und Frauen ab dem 50. Lebensjahr dient jährlich als Standard-Untersuchung der Test auf verborgenes Blut im Stuhl. Seit dem 1. April 2017 steht dabei ein Stuhltest mit erhöhter Empfindlichkeit in der Erkennung von Darmkrebs, sog. quantitative immunologische Testverfahren (=iFBOT) als Kassenleitung zur Verfügung.
Ab 55 Jahren gehört die Darmspiegelung (= Coloskopie) als Vorsorgeuntersuchung zum kostenlosen Prophylaxe-Programm für alle gesetzlich krankenversicherten Patienten. Diese wird nicht in unserer Praxis durchgeführt, sondern durch Überweisung zu einer gastroenterologischen Fachpraxis.

Hautkrebsscreening

Hautkrebs ist die weltweit am häufigsten auftretende Krebserkrankung. Etwa jeder Achte erkrankt hierzulande bis zum Alter von 75 Jahren an einem Hautkrebs. Die Tendenz ist steigend. Dem gebenüber steht die Chance, dass Hautkrebs früh erkannt, nahezu 100 Prozent heilbar ist.
Daher haben gesetzlich Versicherte ab dem 20. bzw. 35. Lebensjahr (abhängig von der Krankenkasse) alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs. Hautkrebs kann am ganzen Körper entstehen und nicht nur an Stellen, die besonders der Sonne ausgesetzt sind. Deswegen wird beim Hautkrebs-Screening die gesamte Haut gründlich untersucht.

Prostatakrebsscreening

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Jedes Jahr wird diese Diagnose 60000-mal in Deutschland gestellt. In der Regel wächst Prostatakrebs langsam. Bei vielen Betroffenen führt er nicht zum Tod. Wenn der Tumor gestreut hat, ist er aber nicht mehr heilbar. Jährlich sterben etwa 11000 Männer an Prostatakrebs.

In der Vorsorgeuntersuchung von Prostatakrebs richten wir uns in unserer Praxis dabei nach den Empfehlungen der DEGAM (Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin).
Eine übersichtliche Information, erstellt von der von der ärztliche Stelle vom Zentrum Qualität in der Medizin (ÄZQ), erhalten Sie über diesen externen Link:

http://www.patienten-information.de/mdb/downloads/kip/krebs/prostata-frueherkennung-kip.pdf

Impfungen

Impfen ist der sicherste Schutz vor vielen Infektionskrankheiten.
Während es im Allgemeinen selbstverständlich ist, seine Kinder impfen zu lassen, wird das Impfen im Erwachsenenalter oft vernachlässigt.
Damit Sie immer optimal geschützt sind, empfehlen wir, Ihren Impfschutz regelmäßig überprüfen zu lassen.
Neue Lebensumstände bringen meist auch neue Infektionsrisiken mit sich. So können etwa bei Reisen in fremde Länder, anlässlich der Diagnose einer neuen Krankheit oder bei einem Arbeitsplatzwechsel weitere Impfungen nötig werden.
Wenn Sie eine Schwangerschaft planen sind Impfungen besonders wichtig.
Durch Impfung schützt man sich in erster Linie selbst vor ansteckenden Krankheiten. Ihr Impfschutz schützt aber auch ihre Mitmenschen davor, von Ihnen angesteckt zu werden.
Zur Impfberatung vereinbaren Sie bitte einen Termin und bringen Sie alle verfügbaren Impfdokumente mit, auch solche aus Kindertagen. Für die Grippeschutz- Impfung selbst ist keine Terminvereinbarung erforderlich.

Untersuchungen

Herz- Kreislauf

Ruhe- EKG

Das Ruhe- Ekg

Das EKG ist eine sehr einfach durchführbare und sehr wertvolle Untersuchungsmethode zur Abklärung von Herzerkrankungen.
EKG ist die Abkürzung für Elektrokardiographie (Herzspannungskurve). Zur Aufzeichnung dieser Kurve werden Saugelektroden an Armen und Beinen sowie am Brustkorb angelegt. Die Untersuchung dauert nur wenige Sekunden. Das EKG gehört zur Basisdiagnostik vor Operationen oder sonstigen medizinischen Eingriffen.

Durch diese Untersuchung erhält man u.a. nachfolgende Hinweise:


  • Akute und abgelaufene Herzinfarkte
  • Durchblutungsstörung des Herzens
  • Herzmuskelentzündung
  • Herzrhythmusstörungen
  • Folgeschäden von Bluthochdruck auf den Herzmuskel
  • Auswirkungen der Medikamente auf die elektrische Aktivität des Herzmuskels

Belastungs- EKG (Ergometrie)

Das Belastungs- Ekg

Ein Belastungs- EKG ist ein EKG, das unter körperlicher Aktivität auf dem Fahrrad (Ergometer) durchgeführt wird. Es dient der Funktionsuntersuchung des Herz-Kreislaufsystems.

Durch diese Untersuchung erhält man u.a. nachfolgende Hinweise:


  • Durchblutungsstörung des Herzens
  • Herzrhythmusstörungen
  • Blutdruckverhalten
  • Belastbarkeit nach Herzinfarkt und Herzoperationen
  • Auswirkungen der Medikamente auf die elektrische Aktivität des Herzmuskels

Wie wird das Belastungs- EKG durchgeführt ?

Das Belastungs- EKG erfolgt in unserer Praxis sitzend auf einem Ergometer. Zum besseren Halt und zur Sicherheit werden die Füße mit Klettverschlüssen befestigt. Anschließend werden die Saugelektroden am Brustkorb und Rücken befestigt sowie die Blutdruckmanschette angelegt. Eine Ruhe-EKG wird vor Beginn der Belastung registriert und der Ruhe-Blutdruck gemessen.
Die Belastung wird nach dem WHO-Schema durchgeführt. Je nach Kondition, Risikofaktoren und Erkrankung wird mit einer leichten Belastungsstufe mit 25 oder 50 Watt begonnen und alle zwei Minuten die Belastung um 25 Watt gesteigert. Der Patient wird gebeten, die Pedale mit einer konstanten Geschwindigkeit zu drehen (etwa 60 Umdrehungen pro Minute). Dabei wird einmal pro Belastungsstufe der Blutdruck gemessen. Das EKG wird fortlaufend am Computer registriert. Beim Erreichen der definierten Abbruchkriterien oder einer Ausbelastung wird die Erholungsphase eingeleitet, die normalerweise fünf Minuten dauert. Auch hierbei werden das EKG und die Blutdruckwerte registriert.

Worauf ist zu achten, wenn Sie ein Termin zu dieser Untersuchung haben ?

In der Regel sollten nach ärztlicher Rücksprache Betarezeptorenblocker 2 Tage vor einem Belastungstest abgesetzt und sofort nach Belastungsende wieder eingenommen werden. Wenn möglich, bitte Sportschuhe und ein kleines Handtuch mitbringen.

Langzeit- EKG

Das Langzeit- Ekg

Das Langzeit-EKG zeichnet kontinuierlich über einen Zeitraum von mindestens 18 bis 24 Stunden jeden einzelnen Herzschlag auf. Hierdurch können besonders Herzrhythmusstörungen erfasst werden, die nur sporadisch auftreten. Einige Herzrhythmusstörungen sind erst nach einem längeren Beobachtungszeitraum erkennbar oder nur bei körperlicher Aktivität sichtbar. Zum Beispiel gibt es Herzrhythmusstörungen, die erst beim Sport, beim Essen, unter Stress oder während des Schlafes auftreten.


Diese Untersuchung dient zur :


  • Abklärung von Herzrhythmusstörungen
  • Abklärung von Herzrasen, Herzstolpern, langsamer Pulsschlag, Schwindel, Kollaps und Bewusstlosigkeit
  • Abklärung von Reversiblen, kurzfristigen neurologischen Störungen (TIA) oder Schlaganfall (Apoplex)
  • Therapieüberwachung bei von speziellen medikamentösen Therapie, die den Herzrhythmus stark beeinflussen
  • Überwachung bei Herzerkrankungen


Wie wir die Untersuchung durchgeführt ?

Die Durchführung eines 24-Stunden-EKG ist völlig schmerzlos und schränkt Ihre Alltagsaktivität nur geringfügig ein. Das EKG wird über fünf Elektroden abgeleitet, die auf die Brust aufgeklebt werden. Diese Elektroden werden mit einem sehr kleinen und leichten Aufzeichnungsgerät verbunden. Das Gerät wird entweder mit einem Gürtel befestigt oder es wird wie eine Umhängetasche getragen.


Was ist bei dieser Untersuchung zu beachten?

Bitte mit dem Gerät nicht Schwimmen oder Duschen gehen. Sie sollten nicht mit starken Magnetfeldern oder auch dem Handy zu Nahe an das Aufzeichnungsgerät kommen, da ansonsten Daten gelöscht werden können. Geben Sie das Messgerät bitte bis 8.30 Uhr am nächsten Tag zurück.

Langzeit­blutdruckmessung

Die Langzeit- Blutdruckmessung

Diese Untersuchung ist eine wichtige Untersuchungsmethode zur Abklärung von einem arteriellen Bluthochdruck.
Die Untersuchung erfolgt über 24 Stunden. Die Langzeit-Blutdruckmessung dient der Erkennung, Abklärungen von Ursachen von Bluthochdruck sowie der Überwachung Bluthochdruck- Therapie Ferner dient die Messung der Risikobeurteilung für Herz-Kreislauf-bedingte Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall (Apoplex).

Wie wird die Langzeit Blutdruckmessung durchgeführt?

Beim Anlegen wird der Oberkörper frei gemacht. Es wird eine Blutdruckmanschette am linken Oberarm angelegt. Diese ist durch den Schlauch mit einem Aufnahmegerät.verbunden. Das Gerät wird an einem Gurt (Gürtel oder Schultergurt) getragen. Die Aufzeichnung ist nachts geräuscharm. Tagsüber piepst das Gerät alle 15 min vor jeder Messung. Am nächsten Tag ist das Messgerät in der Praxis wieder abzugeben.

Was ist bei der Langzeit Blutdruckmessung zu beachten?


  • Mit dem Gerät darf nicht geduscht oder gebadet werden
  • Halten Sie den Arm während der Messung ruhig und auf Herzhöhe
  • Am Untersuchungstag sollen Sie ihren gewohnten „Alltag“ verbringen, also vermeiden Sie nicht extra alltägliche Belastungen (körperlich wie seelischer Art.)
  • Sie erhalten ein Protokoll. In diesem vermerken Sie möglichst genau wann sie was tun oder ruhen oder Medikamente einnehmen. Hintergrund ist eine leichtere Auswertung und die Möglichkeit, zu hohe Werte beispielsweise mit dem nachmittäglichen Kaffee, einem unangenehmen Telefonat oder dem Treppensteigen in Relation zu setzen.
  • Am nächsten Tag geben Sie das Messgerät bitte bis 8.30 Uhr zurück

Ultraschall­untersuchungen der Gefäße

Die Gefäßsonographie

Die Gefäßsonographie ist ein Ultraschallverfahren, das mit hochmodernen Geräten an zahlreichen Gefäßregionen, wie z.B. den hirnzuführenden Gefäßen, Hals- und Beinschlagadern, Bauchaorta und Venen, durchgeführt wird.

Damit können Störungen der Durchblutung durch Verengungen und Verschlüsse der Arterien, sowie Erweiterungen der Bauchschlagader oder Thrombosen der Venen erkannt werden. Bei Nachweis von Verengungen der hirnversorgenden Arterien besteht ein erhöhtes Risiko eines Schlaganfalls, Verengungen der Beinarterien führen hier zu Durchblutungsstörungen (Schaufensterkrankheit).

Die Untersuchungsmethode hat den besonderen Vorteil, dass Ablagerungen und Verkalkungen der Gefäße in einem frühen Stadium festgestellt werden können, noch bevor Beschwerden eingetreten sind, so dass noch ein günstiger Zeitpunkt besteht, um mit vorbeugenden Maßnahmen rechtzeitig zu beginnen.

Wie bieten diese Untersuchung ausschließlich als Individual- oder Privatleistung an. Wenn Sie ein Termin zu dieser Untersuchung haben, brauchen Sie vor und nach der Untersuchung in der Regel nichts Besonderes zu beachten.

Notfalllabor

Wir führen in unserem Praxislabor verschiedene Schnelltests von Biomarkern durch (Akut-Tests), die uns ermöglichen, bei akuten Beschwerden innerhalb von Minuten eine Verdachtsdiagnose zu bestätigen oder auszuschließen.


Dazu gehört die quantitative Bestimmung von:


  • herzmuskelspezifischem Troponin T (kardiales Troponin T), als ein sensitiver und spezifischer Marker für Herzinfarkt
  • BNP als Marker für den Schweregrad einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
  • D-Dimer (Fibrin D-Dimer) als Marker für Venenthrombose und Lungenembolie


Neben der Notfalldiagnostik in unserer Praxis, steht uns selbstverständlich das komplette Spektrum der Labordiagnostik zur Verfügung.

Atemwege

Lungenfunktionsprüfung (Spirometire)

Die Spirometrie wird durchgeführt zur Früherkennung von Lungenerkrankungen sowie auch zur Verlaufskontrolle während der Therapie von Lungenerkrankungen. Sie ist weltweit das am häufigsten eingesetzte Verfahren in der Pneumologie.

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Utraschall des Brustkorbes

Ultraschall der Brustkorbes (Thoraxsonographie)

Der Ultraschall des Brustkorbes (Thoraxsonographie) ist eine innovative und schonende Untersuchungsmethode die eine Beurteilung der Lungenstruktur, des Rippenfells und der Rippen ermöglicht. Dabei können Wasseransammlungen ( Ergüsse ) im Rippenfell, organisierte Lungenentzündungen, wandhaftende Lungengeschwüre und sogar Rippenbrüche beurteilt werden. So können Röntgenuntersuchungen vermieden werden.

Wenn Sie einen Termin zu dieser Untersuchung haben, brauchen Sie zuvor nichts Besonderes zu beachten. Die Untersuchung erfolgt im Sitzen und dauert in der Regel zwischen 5 – 10. Minuten. Diese Untersuchung wir als Individual- und Privatleistung angeboten.

Atmungsstörung im Schlaf / Polygraphie (=Apnoe- Screen)

Die Polygraphie ist sehr gut geeignet schlafbezogene Atmungsstörungen zu untersuchen. Atemstillstände während des Schlafs lassen sich mit der Messung des Atemflusses an Mund und Nase gut erkennen

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Bauchraum

Ultraschall der Bauchorgane

Ultraschall der Bauchorgane = Sonographie des Abdomens

Mit einer Ultraschallsonde werden die Organe des Bauchraumes schonend und schmerzfrei über die Bauchdecke untersucht.
Dabei können Leber, Gallenblase, Gallenwege, Milz, Nieren, Harnblase, Darm, Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Bauchschlagader (Aorta), Gebärmutter (Uterus), Eierstöcke (Ovarien) und Prostata beurteilt werden.

Die Untersuchung des Bauches erfolgt in Rückenlage und dauert in der Regel etwa 5 bis 15 Minuten.

Wenn Sie ein Termin zu dieser Untersuchung haben achten Sie bitte darauf nüchtern und möglichst mit voller Harnblase zu kommen, dass heißt Sie sollten einige Stunden vor der Untersuchung weder etwas essen noch trinken und möglichst nicht Urin ablassen. Selbstverständlich können Tabletten mit wenig Wasser eingenommen werden.

Stuhluntersuchungen

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Stuhluntersuchungen

Durch die Zusammenarbeit mit einer großen lokalen Laborgemeinschaft können wir sehr umfassende Stuhluntersuchen anbieten.

  • Nachweis krankhafter Darmbakterien (z.B. Salmonellen) und von Hefepilzen (v.a. Candida)
  • Spezialuntersuchungen für Parasiten und Würmer
  • Verdauungsenzyme (z.B. zum Nachweis einer Bauchspeicheldrüsen-Erkrankung)
  • Test auf Blut im Stuhl und spezielle Tumormarker (siehe auch: Darmkrebs-Vorsorge)


Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten können wir darüber hinaus als Privat- bzw. Individualleistung in weiteren spezialisierten Labor nachfolgende Parameter bestimmen:

  • Darmfloraanalyse: Bestimmung der Darmflora und von Verdauungsrückstände
  • spezielle Parameter für Darmentzündungen und die Schleimhautbarriere (Leaky Gut Syndrom)
  • Hinweise für Nahrungsmittelallergien

Schildrüse

Ultraschall der Schildrüse

Ultraschall der Schilddrüse

Mit einer Ultraschallsonde wird die Schilddrüse schonend und schmerzfrei über die Hals untersucht. Bei dieser vollkommen schmerzfreien Untersuchungstechnik wird eine Ultraschallsonde über den Halsansatz auf Höhe der Schilddrüse geführt. Dabei können Volumen und Struktur der Schilddrüse, Knoten, Zysten sowie Autoimmunerkrankungen, wie z.B. ein Morbus Basedow oder eine Hashimoto Thyreoiditis, erkannt und deren Ausprägung beurteilt werden.

Wenn Sie ein Termin zu dieser Untersuchung brauchen Sie nichts Besonderes zu beachten. Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. Es darf vor der Untersuchung gegessen und getrunken werden. Die Untersuchung der Schilddrüse erfolgt in Rückenlage und dauert in der Regel etwa 10 bis 20 Minuten.

Hormonbestimmung

Durch die Bestimmung von Schildrüsenhormonen erhält man ein Aussage über die die Funktionslage der Schilddrüse, ob eine normale Schilddrüsenfunktionslage, Über- oder Unterfunktion vorliegt. Zur Funktionsdiagnostik wird primär das TSH (thyreoideastimulierende Hormon) bestimmt sowie darüber hinaus die frei wirkenden Anteile der Hormone bestimmt als fT3 und fT4 abgekürzt.

Auch die Schilddrüsenantikörper sind im Blut nachweisbar. Diese können auf das Vorliegen einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse hindeuten, wie z.B. Hashimoto- Thyreoiditis oder M. Basedow. Hierzu werden als Beispiel Thyreoperoxidase-Antikörper (TPO-AK), Thyreoglobulin-Antikörper (TAK) oder TSH-Rezeptor-Antikörper (TRAK) besitmmt.

Wenn Sie bei uns ein Termin zur dieser Laboruntersuchung haben brauchen Sie nicht nüchtern zu kommen. Sie können ruhig gegessen und getrunken haben. Sollten Sie Schilddrüsenmedikamente einnehmen, sollten diese erst nach der Untersuchung eingenommen werden. Die Bestimmung der Schilddrüsenwerte erfolgt in Zusammenarbeit mit einer großen lokalen Laborgemeinschaft. Das Ergebnis der Blutuntersuchung liegt in der Regel bereits am Abend des Untersuchungstages bereits vor.

Sonstiges

Labordiagnostik

Labordiagnostik

Durch die Zusammenarbeit mit einer großen lokalen Laborgemeinschaft und verschiedenen überregionalen Speziallabors können wir eine sehr umfassende Diagnostik anbieten. Individuell und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

Was ist zu beachten, wenn Sie Termin zur Laboruntersuchung haben:

Die Blutabnahme für das Labor erfolgt Mo bis Fr in der Zeit von 8.00 bis 10.00 Uhr. Berufstätige können auch ab 7.30 Uhr einen Termin zur Blutabnahme bekommen.
Sie sollten nüchtern erscheinen, d.h. nicht gefrühstückt haben. Bitte auch keine Kaugummi oder Lutschbonbons zu sich nehmen. Wasser, Kaffee oder Tee ohne Zucker dürfen Sie trinken. Die Dauermedikamente, insbesondere Blutdrucktabletten dürfen Sie vor der Blutabnahme mit einem Glas Wasser einnehmen. Schilddrüsentabletten wie L-Thyroxin und bei der Bestimmung eines Medikamentenspiegels (z. B. Digitalis oder Antiarrhythmika) dürfen diese erst nach der Blutabnahme eingenommen werden. Auch Marcumar soll erst nach der Quick/INR-Bestimmung eingenommen werden.

Auszug aus dem diagnostischen Spektrum:

  • Blutbild, Serologie
  • Fettsäurestatus
  • Aminosäurestatus
  • Mineralstoffstatus
  • Infektionsdiagnostik
  • Tumormarker
  • Vitaminstatus
  • Hormonanalysen
  • Allergiediagnostik; hierbei auch speziell zu Typ IV- Allergien zur Erfassung von Umweltbelastungen, Belastungen durch Schimmelpilze
  • Nachweis aktiver Borreliose mittels Lymphozytentransformationstest (LTT)
Psychosomatische Grundversorung

Die psychosomatische Grundversorgung stellt eine wichtige Weiterentwicklung in der medizinischen Behandlung dar:

Dabei wird nicht nur das körperliche Leiden des Patienten therapiert, sondern auch der Geist, die psychische Situation und seine Persönlichkeit berücksichtigt. Sie ist also eine Ergänzung der Schulmedizin.

Körper und Seele müssen gleichermaßen behandelt werden: Sollte bei Ihnen also eine psychosomatische Störung oder eine psychische Erkrankung erkannt werden, so nehmen wir diese ernst und suchen gemeinsam mit Ihnen eine Lösung

weitere Information

Jugendschutzvorsorge

Jugendgesundheitsuntersuchung J1 (13.-14. Lebensjahr)
Die vorletzte Untersuchung der „U-Reihe“ ist die J1 (Jugendgesundheitsuntersuchung), bei der auf Haltungsanomalien untersucht wird. Weiterhin werden der Impfstatus, Blutdruck, Strumaprophylaxe, besondere familiäre Situationen, das Gesundheitsverhalten und die Motorik erfasst. Pubertätsentwicklung und Sexualverhalten werden besprochen.
Jugendschutzuntersuchung J2 (17.-18. Lebensjahr)
Möchten Jugendliche unter 18 Jahren eine gewerbliche Tätigkeit als Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerin aufnehmen (z.B. bei Aufnahme einer Ausbildung), schreibt das Gesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend zuvor eine ärztliche Untersuchung vor, welche in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muß. Ziel dieser Untersuchung ist es, eine Gefährdung der Gesundheit des bzw. der Jugendlichen durch die Aufnahme der beabsichtigten Tätigkeit zu vermeiden.

Schwerpunkte der J2-Vorsorgeuntersuchungen sind:

  • Erkennen und Behandlungseinleitung von Pubertäts- und Sexualitätsstörungen
  • Haltungsstörungen
  • Schildrüsenvergrößerungen
  • Diabetes-Vorsorge
  • Sozialisations- und Verhaltensstörungen

Die Jugendschutz-Untersuchung führen wir in der Praxis durch. Da zur Durchführung der Untersuchung etwas Zeit erforderlich ist, sollten Sie dazu im Regelfall einen gesonderten Termin vereinbaren.

Motorboot / Segelboot Gesundheits­untersuchungen

Für den Erwerb eines amtlichen Führerscheins „Sportbootführerschein Binnen” oder "Sportbootführerschein See " sind nach den Vorschriften der Sportbootführerscheinverordnung Binnen bzw. See für Sportboote eine Gesundheitsuntersuchung erforderlich. Diese umfasst neben einer Befragung über Ihren Gesundheitszustand, eine Prüfung Ihrer Sehschärfe und Farbensehens sowie eine Hörprüfung.

Das Attest muss auf einem speziellen Formular ausgestellt werden. Atteste für Flieger-, Taucher oder Busfahreruntersuchungen werden nicht anerkannt. Das Formular können Sie hier downloaden. Achtung, es muss doppelseitig ausgedruckt werden! Das Attest verliert nach 12 Monaten seine Gültigkeit.

Hausärztliche Versorgung

Als Hausärzte sehen wir uns als erster Ansprechpartner in Ihren gesundheitlichen Fragen. Unsere Aufgabe besteht in einer kompetenten Versorgung und Beratung. Wichtig ist die Erkennung und Erstbehandlung Ihrer Erkrankung, aber natürlich auch die Kooperation mit meinen niedergelassenen Facharztkollegen und Kliniken. Dank eines guten Netzwerkes mit Kenntnis einer Vielzahl von Facharzt-Kollegen gelingt es meistens, Sie schnell und sicher der bestmöglichsten Therapie zuzuführen. Eine möglichst längerfristige hausärztliche Betreuung bringt Vorteile für beide Seiten, da wir als Ihre versorgenden Hausärzte Ihre Krankheitsvorgeschichte kennen. Dadurch kann eine differenzierte Diagnostik durchgeführt und überflüssige Untersuchungen für Sie vermieden werden. Darüber hinaus steht ein langjährig tätiges kompetentes, sympathisches und freundliche Praxisteam zur Verfügung. Durch dessen praktische und organisatorische Erfahrung lassen sich viele Anforderungen zuverlässig und unproblematisch lösen. Bei medizinscher Notwendigkeit und fehlender Möglichkeit einer Vorstellung in der Praxis führen wir selbstverständlich Hausbesuche in Lüdenscheid durch. Bitte beachten Sie auch, dass u. U. ein Besuch in unserer Praxis sinnvoller sein kann - hier haben wir die besseren Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten und auch eher die passenden Medikamente für Sie zur Hand.

Hausarztmodell

Der Hausarzt als erster Ansprechpartner hilft dem Patienten mit seinen allgemeinärztlichen Möglichkeiten und kümmert sich darüber hinaus in einer Art „Lotsen“-Rolle im Dschungel der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten für den Patienten den geeignetsten Facharzt zu finden. Die Krankenkassen versprechen sich durch diese gezielten, da ärztlich entschiedenen Überweisungen, Kosteneinsparungen durch Einsparung von Ressourcen.

Welcher Vorteil sich für Sie bietet:

  • Vertrag mit „besonders qualifizierten“ Hausärzten
    Ihr Hausarzt verpflichtet sich, regelmäßig an Fortbildungen und Qualitätsartikeln teilzunehmen.
  • Gute Praxis-Ausstattung!
    Ihr Hausarzt verpflichtet sich, moderne Geräte zu haben und ein Qualitätsmanagement einzuführen.
  • Hohe Behandlungsqualität!
    Leitliniengerechte praxiserprobte Therapien
  • Mehr Zeit für Sie!
    Hausarztverträge vermindern den bürokratischen Aufwand. Wir wollen die Wartezeit für Patienten mit Termin unter 30 Minuten halten.
  • Lange Sprechstundenzeiten!
    Wir bieten schon jetzt spezielle Berufstätigen Sprechstunde nach Vereinbarung an!
  • Keine Kosten für Sie!
    Der Hausarztvertrag hat keine Nachteile für Sie.
  • Sie sparen Geld!
    Bescheinigungen und Atteste für Patienten im Hausarztvertrag kostenlos!
  • Enge Verzahnung mit Fachärzten!
    Bei entsprechenden Beschwerden helfen wir Ihnen gern bei Facharztterminen.
  • Keine Krankenkassen-Zusatzbeiträge zu erwarten!
    Die Krankenkassen erwarten durch Hausarztverträge eine Kostenstabilisierung (schnellere Versorgung, Vermeidung von Doppeluntersuchung, etc.).
  • Sie haben es selbst in der Hand!
    Durch Ihre Einschreibung unterstützen Sie, dass auch in der Zukunft Ihr Hausarzt für Sie da ist.
Disease Management Programme (DMP)

Disease Management Programme (DMP) sind strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch kranke Patienten. Diese sollen durch gezieltes Versorgungsmanagement in Form standardisierter Behandlungs- und Betreuungsprozesse dazu beitragen, die Behandlung chronischer Erkrankungen über deren gesamten Verlauf zu verbessern. Sie sollen Beeinträchtigungen durch die Erkrankung lindern und Folgeerkrankungen reduzieren.Die Teilnahme an diesen Programmen ermöglicht eine Behandlungsoptimierung, durch spezielle Informationen sowie eine umfassende ärztliche Betreuung.
Die Einschreibung in die DMP erfolgen in der Praxis. Eingeschriebene Patienten werden in der Regel alle 3 Monaten einbestellt, erkrankungsspezifisch untersucht, beraten und gemeinsame Therapieziele vereinbart.

Für folgende Erkrankungen bieten wir strukturierte Behandlungsprogramme an:

  • Diabetes mellitus Typ 2 ("Alterszucker")
  • Koronare Herzkrankheit - KHK ("Herzkranzgefäßverkalkung")
  • Asthma bronchiale
  • COPD ("Chronisch obstruktive Lungenerkrankung")
Ernährungsberatung

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